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Oh du fröhliche…

Es weihnachtet ja schon seit Mitte September, als etwa zeitgleich mit den Münchner Wiesnwirten ins Festzelt die ersten Lebkuchenvariationen in die Supermarktregale einzogen. Aber so richtig los geht die besinnliche Vorweihnachtszeit doch erst, sobald die Weihnachtsmärkte ihre Pforten öffnen und es überall in der Stadt nach Tannennadeln und Glühwein duftet.

Nach Feierabend noch gemütlich über den Weihnachtsmarkt geschlendert, hier ein kleines Gewürzpotpourri für die Omi eingepackt, da eine nachhaltige Bio-Bommelmütze für den Neffen – höchste Zeit für eine heiße Tasse Glühwein (oder zwei, der wärmt schließlich noch besser als jede Bommelmütze) und die obligatorische Tüte gebrannte Mandeln, die, ähnlich wie das Popcorn im Kino, zu Hause einfach nie so gut schmeckt wie vor Ort. Ganz anders verhält es sich da mit unserem Weihnachtsgetränk Nr. 1 – ein großer Topf auf dem Herd, ein guter Roter darin, Zimt, Nelken, Orange, Zucker. Stilecht eingemummelt in eine flauschige Kuscheldecke: ein Genuss, der seinesgleichen sucht. Wahre Genussprofis verfeinern ihren Glühwein noch mit Vanilleschote oder Kardamom und backen zeitgleich auch noch die passende Lebkuchenvariation selbst. Die aus dem Supermarkt steht da schließlich schon seit September.

Für alle Selbermacher gibt es hier ein leckeres Glühweinrezept:

1 Flasche trockener Rotwein
1 Orange 2 Zimtstangen
3 Gewürznelken
1 Vanilleschote
2-3 EL Zucker
Eine Prise Kardamom

Der Rotwein wird auf mittlerer Stufe in einem großen Topf erwärmt, aber nicht gekocht. Nun wird der Topf vom Herd genommen und die restlichen Zutaten hinzugefügt. Der Glühwein muss jetzt etwa eine Stunde durchziehen und wird anschließend vor dem Servieren erneut erwärmt.

Ein Genuss!

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